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Julian Kokott

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Vita

  • Seit 2017 Promotionsstudent in der Abteilung Fachdidaktik Biologie an der Universität Bonn
  • 2017 Master of Education Biologie und Französisch für Gymnasium und Gesamtschule (Masterarbeit „Didaktisierung einer Sammlung - Die ornithologische Sammlung Otto Kleinschmidt“)
  • 2014-2015 Wissenschaftliche Hilfskraft am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) - Evaluation der Ausstellung „Der Vielfalt auf der Spur“ (in Kooperation mit der Fachdidaktik Biologie der Universität Bonn),
    Wissenschaftliche Hilfskraft in der Fachdidaktik Biologie der Universität Bonn, Evaluation zweier ausgewählter Ausstellungsbereiche im Kölner Zoo,
    Wissenschaftliche Hilfskraft an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn, Tutorat im Rahmen der Ringvorlesung „Weltliteratur II“ und „Weltliteratur III“
  • 2014 Bachelor of Arts Biologie und Französisch für Gymnasium und Gesamtschule
  • 2013-2014 Studium an der Université de Pau et des Pays de l'Adour (UPPA), Frankreich über ein DAAD Erasmus-Stipendium
  • seit 2012 freier Mitarbeiter in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK)
  • 2012 Bachelor of Science Biologie, Universität Bonn (Bachelorarbeit „Bestandsdichte und räumliche Verteilung von Wildtieren auf der Farm Okomitundu, Namibia mit Schwerpunkt auf den Huftieren“) im Rahmen des Projektes „Wildlife Research Okomitundu“ (WRON) inkl. dreimonatigem Feldaufenthalt
  • 2008-2009 Zivildienst im NABU-Naturschutzzentrum Mettnau, Radolfzell, Kreis Konstanz

Forschungsprojekt

  • Interesse an Natur als Ausweg aus der Biodiversitätskrise?
    Der Verlust von Biodiversität und das globale Artensterben stellen uns vor Herausforderungen, die durch den Rückgang an Experten im Bereich der Taxonomie verschärft werden. Artenkenntnis ist jedoch für Wissenschaft, Politik und Naturschutz von großer Relevanz. Dies gilt besonders für die Gruppe der Insekten, die eine hohe ökosystemische Bedeutung haben und ein Taxon von hoher Diversität darstellen. Die gezielte Förderung von Artenkenntnis und von Nachwuchs in der Taxonomie kann einen Ansatz zur Lösung dieser Problematik darstellen. Dabei wird die nachhaltige Entwicklung von Interesse als zentrale Voraussetzung für den Wissenserwerb angesehen.
    Mit Hilfe der Methodik der Praxisorientierten Interessenforschung in der Biologiedidaktik werden in mehreren kontinuierlich adaptierten Testzyklen eigene Programmeinheiten zur Diversität der heimischen Insekten konzipiert, mit Jugendlichen durchgeführt und evaluiert. Dabei werden sowohl die Praxistauglichkeit als auch das Potential für die Interessenentwicklung in den Blick genommen. Neben der Untersuchung des situationalen Interesses in Form von Querschnittsstudien sind auch Längsschnittstudien zur Interessenentwicklung geplant, um Bedingungen zu identifizieren, die für die Stabilisierung von Interesse bedeutsam sind. Ziel ist die Entwick-lung von Empfehlungen für die Gestaltung von Bildungsprogrammen zur Interessenentwicklung Jugendlicher an Themen der Biodiversität und Taxonomie.

Publikationen

  • Kokott, J. & Töpfer, T. (2017). Didaktisierung einer Sammlung – Die Vogelsammlung Otto Kleinschmidt. DO-G Jahresversammlung 2017 - Jubiläumstagung in Halle (Saale), 29.09.-03.10.2017 (Poster).
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