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Kontakt

Prof. Dr. Annette Scheersoi

Fachdidaktik Biologie

Nees-Institut

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität

Meckenheimer Allee 170

53115 Bonn

Telefon: 0228 / 73-5070 

Fax: 0228 / 73-3120

E-Mail:  a.scheersoi[at]uni-bonn.de

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Marie Rahn

externe Doktorandin

Vita

  • Anne Marie Rahn, 1982 in Hamburg geboren, ist Museumspädagogin, Ausstellungskuratorin und seit 2015 Leiterin des Projekts „Museum Hoch 3“. Bereits vor ihrem Studium der Erziehungswissenschaften mit den Schwerpunkten Erwachsenenbildung und Weiterbildung sowie der Kulturwissenschaften an der Universität Bremen, begann sie museumspädagogisch zu arbeiten. Sie absolvierte mehrere Praktika in diesem Bereich, u.a. im Natureum Niederelbe und im Museum für Völkerkunde in Hamburg, und befasste sich schließlich auch in ihrer Diplomarbeit mit der Bildungs- und Vermittlungsaufgabe von Museen. Im Rahmen ihres wissenschaftlichen Volontariats in der Museumspädagogik des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt ab 2008, entwickelte sie u.a. ein Konzept zu speziellen, gemeinnützigen Angeboten vorrangig für Deutsch lernende Frauen. Dieses diente als Basis für das erste, im Oktober 2010 eingerichtete interkulturelle Projekt, das im November 2011 den Integrationspreis der Stadt Frankfurt erhielt, und für die Folgeprojekte in Kooperation mit dem Palmengarten, dem StadtwaldHaus, dem Zoo, dem Weltkulturen Museum und dem Deutschen Architekturmuseum, die sie bis zum Frühjahr 2016 leitete.

Forschungsprojekt

  • „Museum Hoch 3: Gemeinsame Herkunft verbindet - Videokonferenz verknüpft MuseumsbesucherInnen“                                                                            
  • Museen eröffnen durch ihre Ausstellungen neue Zugänge zu Wissen und Bildung und geben wichtige Impulse für die gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit Themen von politischer, aber auch identitätsstiftender Brisanz. Den einzelnen Ausstellungen liegen dabei regionale Welt- und Gesellschaftsbilder zugrunde, die die Zielsetzung, Szenografie und Objektauswahl jeweils beeinflussen. Die vorhandenen Kapazitäten erlauben oft nur einen begrenzten Einbezug anderer Perspektiven.
    Das Projekt „Museum Hoch 3“ („Museum to the power of 3“) soll MuseumsbesucherInnen in Malawi, Georgien und Deutschland einen direkten Austausch miteinander ermöglichen. Durch die Einrichtung von Videokonferenzräumen in den Museen und einer trilateralen Verbindung können Inhalte unmittelbar aus verschiedenen regionalen und gesellschaftlichen Blickwinkeln betrachtet, persönliche Horizonte erweitert und das Potential der Museen als außerschulische Lernorte auf neue Art noch stärker genutzt werden.
    Das zentrale, inhaltlich verbindende Forschungs- und Vermittlungsthema der drei Museen ist dabei die Evolution des Menschen. Alle drei Museen tragen maßgeblich zur Erforschung des Themas bei. So konnten z.B. spektakuläre Funde die Wiege der Menschheit in Afrika bestätigen und die früheste Besiedlung Europas im Kaukasus nachweisen. Dies ist jedoch vielen Menschen bis heute nicht bewusst. Die Chance für die Entwicklung eines neuen Geschichtsverständnisses, das die immer noch vorherrschende koloniale Geschichtsschreibung ablösen könnte, bleibt daher meist ungenutzt.
    Museen spielen eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Forschungsergebnissen und Theorien zur Evolution der Menschen – diese gilt es jedoch weiter auszubauen. Das Forschungsprojekt widmet sich der Frage, wie der internationale Austausch per Videokonferenzsystem zwischen Museumsbesuchern in Deutschland, Malawi und Georgien gestaltet sein muss, um Interesse für das Thema Evolution des Menschen über die regulären Ausstellungsinhalte hinaus zu wecken bzw. zu verstärken und aufrecht zu erhalten und zur tatsächlichen Interaktion anzuregen.

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